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Lego Roboter programmieren: Welcher Hub, welche App, welche Sprache heute

🗓 Veröffentlicht: 
👤 Moritz
📘 Ratgeber

Wer 2026 einen Lego-Roboter programmieren will, stößt zuerst auf eine unbequeme Tatsache: Für zu Hause verkauft Lego kein Robotik-Set mehr. Mindstorms endete 2022, die App zum Roboter-Erfinder wurde am 1. Oktober 2026 eingestellt, und SPIKE Prime und SPIKE Essential sind seit dem 30. Juni 2026 aus dem Sortiment von Lego Education. Was bleibt, ist der Hub, und die Software, die nicht an Legos App-Pläne gebunden ist, heißt Pybricks: Wer zu Hause bei null anfängt, dem empfehlen wir den Technic Hub 88012, programmiert in Python mit dem kostenlosen Pybricks-Editor.

Unten ordnen wir jedem programmierbaren Lego-Hub die Software zu, die ihn heute noch steuert, dazu die Programmiersprache, das Support-Datum, das Lego nennt, und was ein funktionierender Aufbau kostet. Es geht dabei um die Wahl innerhalb von Legos eigenen Systemen. Wer sie verlassen will, findet andere Roboterbausätze in unseren Mindstorms-Alternativen. Mit Powered-Up-Hubs und Pybricks haben wir selbst gearbeitet; die neuen Lego-Education-Kits von 2026 beschreiben wir auf dem Papier, nach Legos eigenen Unterlagen.

Unsere Empfehlung für zu Hause: der Technic Hub mit Pybricks

Technic Hub 88012

Der Technic Hub ist die Bluetooth-Steuereinheit mit vier Anschlüssen aus Legos Control+-Sets. Er läuft mit sechs AA-Batterien, hat einen eingebauten Neigungssensor, und Pybricks liest zusätzlich ein Gyroskop aus. Lego hat ihn im eigenen Shop aus dem Programm genommen, die aktuellen Angebote siehst du oben. Ein gebrauchter Hub aus einem Control+-Set funktioniert genauso, und nach unserer Erfahrung ist das ein günstiger Einstieg.

Der Hub ist nur das Gehirn. Für einen ersten fahrenden Roboter brauchst du zwei Motoren, die ihre Position messen, etwa den Mittelgroßen Winkelmotor 88018 oder den Großen Winkelmotor 88017, dazu Technic-Balken und Räder aus deiner Sammlung. Nach UVP sind das 79,99 € für den Hub und 29,99 bis 34,99 € je Motor, weit unter dem, was SPIKE Prime neu gekostet hat.

Zwei Wege zum Programmieren sind kostenlos. Legos Powered-Up-App bietet Bildblöcke im Stil der alten Boost-App, aber das Tablet muss verbunden bleiben, solange das Programm läuft. Pybricks ersetzt die Firmware des Hubs direkt im Browser unter code.pybricks.com. Danach schreibst du Python, und das Programm wird auf dem Hub gespeichert. Ist es einmal geladen, fährt das Modell ohne Handy oder Computer, und genau ab da fühlt es sich wie ein echter Roboter an. Python ist in Pybricks gratis, Blockprogrammierung gibt es dort nur für zahlende Unterstützer. Die Original-Firmware lässt sich jederzeit zurückspielen.

Pybricks braucht Chrome oder Edge unter Windows, macOS, Linux, ChromeOS oder Android. iPad und iPhone fallen weg, weil kein Browser unter iOS Bluetooth für Webseiten unterstützt; Firefox kann es auf keiner Plattform. Programmiert dein Kind am iPad, ist vorerst die Powered-Up-App der Weg.

Welche Lego-Robotiksysteme werden noch unterstützt?

SystemHubStand Oktober 2026Lego-Software und SupportPybricks
SPIKE Prime 45678Großer Hub, 6 AnschlüsseAusgelaufen, Verkaufsende 30. Juni 2026SPIKE App bis 30. Juni 2031Ja, Python gratis
SPIKE Essential 45345Kleiner Hub, 2 AnschlüsseAusgelaufen, Verkaufsende 30. Juni 2026SPIKE App bis 30. Juni 2031Ja, Python gratis
Computer Science & AIDoppelmotor, Einzelmotor, Farbsensor, ControllerAktuell, seit 2026Coding Canvas (Web und iOS), Python-PaketNein
Mindstorms Roboter-Erfinder 51515Inventor Hub, 6 AnschlüsseAusgelaufenRoboter-Erfinder-App seit 1. Oktober 2026 eingestelltJa, Python gratis
Mindstorms EV3 31313EV3-SteinAusgelaufenEV3 Classroom nur bis 31. Juli 2026 verlängertNur das ältere EV3 MicroPython
Boost 17101Move Hub, 2 Anschlüsse und 2 eingebaute MotorenAusgelaufenBoost-App zurückgezogen, stattdessen Powered-Up-AppJa, mit Einschränkungen
Powered Up Hub 880092 AnschlüsseErsatzteil, Verfügbarkeit schwanktPowered-Up-AppJa, Python gratis
Powered Up Technic Hub 880124 AnschlüsseBei Lego ausgelaufen, im Handel noch erhältlichPowered-Up-App, Set-Profile in Control+Ja, Python gratis

Die Pybricks-Spalte ist wichtiger, als sie aussieht. Die meisten Lego-Apps verbinden sich nur mit einer Hub-Familie, und wenn Lego die App einstellt, verliert der Hub seinen offiziellen Weg. Pybricks bietet für City Hub, Technic Hub, Move Hub, Inventor Hub, Prime Hub und Essential Hub einen gemeinsamen Python-Editor. Weil Pybricks Open Source ist, endet es nicht mit einer Produktentscheidung von Lego.

SPIKE Prime und SPIKE Essential: ausgelaufen, Support bis 2031

SPIKE war die Robotiklinie von Lego Education für Schulen und kam einem Mindstorms-Nachfolger am nächsten. Lego hat den Verkauf von SPIKE Prime, SPIKE Essential, dem Prime-Erweiterungsset und den einzelnen Hubs am 30. Juni 2026 beendet. Händler dürfen Restbestände weiterverkaufen, und Ersatzteile hält Lego nach eigener Aussage noch zwei Jahre nach dem letzten Verkauf vor.

Die SPIKE App wird bis zum 30. Juni 2031 unterstützt. Bis dahin behebt Lego Fehler und hält sie auf aktuellen Versionen von Windows, macOS, ChromeOS, Android und iOS lauffähig, neue Funktionen kommen aber nicht mehr. Danach bleibt die App online, bekommt jedoch keine Updates und kann auf neueren Betriebssystemen irgendwann den Dienst verweigern. Projekte liegen auf deinem eigenen Gerät, nicht in einem Lego-Konto. In der FIRST Lego League dürfen SPIKE-Roboter noch bis einschließlich Saison 2027/2028 antreten.

Programmiert wird in der SPIKE App in drei Stufen: Bildblöcke für jüngere Kinder, Wortblöcke auf Scratch-Basis, dann Python. SPIKE Essential (449 Teile, gedacht für die Klassen 1 bis 5) nutzt den Kleinen Hub mit zwei Anschlüssen. SPIKE Prime (523 Teile, Klassen 6 bis 8) nutzt den Großen Hub mit sechs Anschlüssen, Lichtmatrix und Gyroskop. Beide Hubs laufen auch mit Pybricks. Das zählt für eine Familie, die gebraucht kauft und auch nach 2031 noch programmieren will.

Lohnt sich der Kauf noch? Findest du SPIKE Prime zur alten UVP von 454,99 € oder darunter, bekommst du den leistungsfähigsten Robotik-Hub, den Lego gebaut hat, mit sechs Anschlüssen, Gyroskop und Display. Deutlich mehr für ein ausgelaufenes Schulset zu zahlen, ergibt wenig Sinn, wenn ein Technic Hub mit zwei Motoren dieselbe Grundaufgabe erledigt.

Lego Education Computer Science & AI: das neue System für Schulen

Legos Nachfolger für Schulen ist ein anderes System. Lego Education Computer Science & AI wurde im Januar 2026 vorgestellt, mit drei Kits für die Klassenstufen vom Kindergarten bis Klasse 8. In den USA beginnt der Preis bei 339,95 Dollar je Kit, in Deutschland laufen die Kits über Lego-Education-Händler. Jedes Kit ist für eine Gruppe von vier Kindern gedacht und kommt in einer stapelbaren Box. Das Kit für die Klassen 3 bis 5, 45521, enthält 321 Steine, einen Doppelmotor und einen Farbsensor. Das Kit für die älteren Jahrgänge bringt zusätzlich einen Einzelmotor und einen Controller mit zwei Hebeln mit. Einen eigenen Hub gibt es nicht: Motoren und Sensoren verbinden sich selbst per Bluetooth, der Doppelmotor wird über USB-C geladen.

Programmiert wird in Lego Education Coding Canvas, einer Web-App, die es auch für iOS gibt, mit Bild- und Wortblöcken. Schüler brauchen kein Konto, Projekte werden lokal gespeichert. Zum Lehrplan gehören KI-Lektionen mit Bilderkennung über die Kamera; laut Lego werden die Bilder weder gespeichert noch geteilt. Für ältere Schüler veröffentlicht Lego ein Python-Paket namens legoeducation. Es läuft auf deinem Computer, nicht im Motor, und braucht Python 3.14 oder neuer sowie eine Bluetooth-Verbindung, auf die Python zugreifen kann. Aus dem Linux-Container eines Chromebooks klappt das deshalb nicht.

Für eine Schule oder eine AG ergibt das Sinn, und die FIRST Lego League akzeptiert die Kits ab der Saison 2026/2027. Für ein einzelnes Kind zu Hause ist eine Motoreinheit mit einem Sensor wenig Hardware für den Preis. Die Lego-Education-Science-Kits nutzen dieselbe Motor- und Sensorfamilie, sind aber für den Naturwissenschaftsunterricht gebaut, und Lego verkauft sie nicht als Programmierkit.

Mindstorms Roboter-Erfinder 51515: Der Hub lebt, die App nicht

Der Roboter-Erfinder war das letzte Mindstorms-Set und verschwand mit dem Ende der Reihe aus dem Handel. Die Roboter-Erfinder-App wurde am 1. Oktober 2026 eingestellt und bekommt weder Updates noch Support. Lego verweist Besitzer auf die SPIKE App, sagt aber selbst, dass es dort nicht dasselbe Erlebnis garantieren kann.

Die Hardware ist mehr wert, als das Ende der App vermuten lässt. Der Inventor Hub ist der SPIKE-Prime-Hub in anderer Farbe und mit anderer Gerätenummer. Pybricks läuft darauf genauso wie auf dem Prime Hub, mit sechs Anschlüssen und demselben Python-Editor. Ein gebrauchter 51515 mit seinen vier Motoren und zwei Sensoren ist deshalb immer noch ein starker Python-Roboter. Legos Apps verbinden sich nur mit der Hub-Farbe, für die sie gemacht sind, darum ist Pybricks bei diesem Set der sichere Plan. Zum Aufspielen von Pybricks brauchst du hier ein Micro-USB-Kabel.

Mindstorms EV3: Python von der Speicherkarte

Der EV3 ist älter und funktioniert anders. Der Stein ist ein kleiner Linux-Rechner mit eigenem Stecker, EV3-Motoren und -Sensoren passen also nicht an Powered-Up-, SPIKE- oder Roboter-Erfinder-Hubs. Die App EV3 Classroom hat Lego nur bis zum 31. Juli 2026 verlängert, und Lego Education führt die EV3-Software inzwischen unter den ausgelaufenen Produkten.

Was bleibt, ist Python. Lego Education bietet weiterhin EV3 MicroPython an: Du spielst das Image auf eine Micro-SD-Karte, startest den Stein davon und programmierst in Visual Studio Code. Das ist eine ältere Pybricks-Version als die für die aktuellen Hubs. Das zugrunde liegende Linux-System ev3dev kann auch andere Sprachen ausführen. Ziehst du die Karte, startet der EV3 wieder mit der Original-Firmware. Für Jugendliche, die schon einen EV3 haben, ist das ein solider Weg, echtes Python zu lernen. Als Neukauf ist der EV3 eine Sackgasse.

Boost 17101: ein guter Hub für Experimente

Boost war Legos programmierbares Robotikset für Kinder ab 7, mit dem Roboter Vernie und Bildblöcken in einer eigenen App. Laut Lego lassen sich die Boost-Apps nicht mehr herunterladen; die Funktionen des Move Hub laufen jetzt in der Powered-Up-App. Die Bauanleitungen des Programmierbaren Roboticsets stehen weiterhin in der Lego-Builder-App.

Der Move Hub hat zwei Anschlüsse und zwei eingebaute Motoren und funktioniert sowohl mit der Powered-Up-App als auch mit Pybricks. Ein gebrauchtes Boost-Set oder ein einzelner Move Hub ist deshalb ein günstiger Zweit-Hub für kleine Projekte. Pybricks nennt die Grenzen: kein Gyroskop, der kleinste Speicher aller unterstützten Hubs und keine Kommazahlen oder Zufallszahlen. Für ein erstes Python-Programm spielt das selten eine Rolle, bei einem Roboter mit mehreren Sensoren stößt du aber schnell an die Grenze.

Powered Up und Control+: die Hubs aus Zügen und Technic

Der Hub 88009 aus Legos Zügen und der Technic Hub 88012 aus den Control+-Sets nutzen beide den sechspoligen Powered-Up-Stecker. Control+ ist kein Programmierwerkzeug, die App bietet feste Steuerflächen für bestimmte Sets. Programmiert wird in der Powered-Up-App oder in Pybricks. Der Zug-Hub hat zwei Anschlüsse und keinen Bewegungssensor. Der Technic Hub hat vier Anschlüsse und einen Neigungssensor, deshalb ist er unsere Wahl als Roboter-Gehirn. Welche Motoren an welchen Stecker passen, erklärt unser Überblick über Lego-Motor-Alternativen.

Ein neueres Produkt gehört nicht in diese Liste. Legos Smart Brick, seit März 2026 in den Smart-Play-Sets von Star Wars, reagiert mit Licht und Geräuschen aufs Spielen, Lego bietet ihn aber nicht als programmierbaren Baustein an.

So funktioniert das Programmieren eines Lego-Roboters

Alle Systeme oben folgen derselben Stufenfolge, nur mit unterschiedlichen Apps:

  • Bildblöcke: Symbole für Motor, Ton und Warten. Auch Kinder, die noch nicht flüssig lesen, bringen damit ein Modell in Bewegung. Powered Up, SPIKE Essential und Coding Canvas beginnen hier.
  • Wortblöcke: Blöcke im Scratch-Stil mit Schleifen, Bedingungen und Variablen. Hier beginnt echte Programmlogik, etwa ab 9 oder 10 Jahren.
  • Python: Code als Text. SPIKE App, Pybricks, EV3 MicroPython und das Paket legoeducation setzen alle auf Python, was ein Jugendlicher hier lernt, nimmt er also in jedes spätere System mit.

Die zweite Frage ist, wo das Programm läuft. In der Powered-Up-App schickt das Tablet jeden Befehl per Bluetooth, der Roboter bleibt also stehen, wenn das Tablet aufhört. SPIKE, Pybricks und EV3 MicroPython legen das Programm auf den Hub, und nach dem Übertragen fährt der Roboter selbstständig. Für einen Roboter, der durchs Zimmer fährt, ist dieser Unterschied wichtiger als die Sprache.

Was ein funktionierender Aufbau kostet

WegWas du kaufstUVPSoftware
Technic Hub und PybricksHub 88012 und zwei Winkelmotoren79,99 € plus 60 bis 70 € für zwei MotorenPython gratis, Blöcke für Pybricks-Unterstützer
Hub 88009 und Powered-Up-AppHub 88009 und Motoren49,99 € plus MotorenGratis, Tablet nötig
SPIKE EssentialKomplettset 45345339,99 € zur VerkaufszeitSPIKE App gratis bis 2031
SPIKE PrimeKomplettset 45678454,99 € zur VerkaufszeitSPIKE App gratis bis 2031
Computer Science & AIEin KlassenkitIn den USA ab 339,95 DollarCoding Canvas gratis, Python-Paket gratis
Gebrauchter Roboter-Erfinder oder EV3KomplettsetGebrauchtpreise schwankenPybricks oder EV3 MicroPython, gratis

Die Hub-Wege setzen voraus, dass du Technic-Balken, Achsen und Räder schon hast. Dazu kommen AA- oder AAA-Batterien oder Akkus. Bei Pybricks zahlst du nur, wenn du Blockprogrammierung willst: Pybricks verkauft Jahres- und Dauerlizenzen, alternativ unterstützt du das Projekt monatlich über Patreon. Eine Dauerlizenz funktioniert offline und verlängert sich nicht.

Welches System passt zu welchem Alter?

  • 6 bis 9 Jahre: Bildblöcke am Tablet. Ein Zug- oder Technic Hub mit der Powered-Up-App ist der günstigste Start. Ein SPIKE Essential zu einem fairen Preis funktioniert ebenfalls und wird bis 2031 unterstützt. Grundschulen sollten sich die Computer-Science-&-AI-Kits für die unteren Klassen ansehen.
  • 10 bis 13 Jahre: Wortblöcke und die ersten Sensoren. SPIKE Prime mit der SPIKE App, ein gebrauchter Roboter-Erfinder mit Pybricks oder der Technic Hub mit Pybricks-Blöcken, wenn du eine Lizenz kaufst. AGs, die in der FIRST Lego League antreten wollen, planen besser mit den Computer-Science-&-AI-Kits.
  • Jugendliche und Erwachsene: Python. Pybricks auf einem Technic Hub, Inventor Hub oder Prime Hub ist der direkteste Weg. Wer schon einen EV3 hat, nimmt EV3 MicroPython.

App-Risiko: Was passiert, wenn Lego die Software einstellt?

Die letzten vier Jahre zeigen ein klares Muster. Die Boost-App ist weg, die Roboter-Erfinder-App endete im Oktober 2026, EV3 Classroom steht bei den ausgelaufenen Produkten, und SPIKE hat ein festes Enddatum 2031. Jedes Mal hat die Hardware die Software überlebt. Prüfe vor dem Kauf deshalb drei Dinge: welche App der Hub braucht, bis wann Lego diese App unterstützt und ob Pybricks auf dem Hub läuft. Speichere Programme als Dateien auf deinem eigenen Rechner, nicht nur in einer App.

Ganz ohne Risiko ist auch Pybricks nicht, denn es hängt davon ab, dass Browser Bluetooth unterstützen. Aber es ist Open Source, läuft offline, sobald die Seite geladen ist, und legt das Programm auf den Hub, wo es weiterläuft, egal was mit dem Editor passiert. Deshalb würden wir heute keinen Hub mehr kaufen, den Pybricks nicht unterstützt.

Häufige Fragen zum Programmieren von Lego-Robotern

Gibt es einen Nachfolger für Lego Mindstorms?

Für zu Hause nicht. Für Schulen ist Lego Education Computer Science & AI der Nachfolger von SPIKE, das selbst schon die Mindstorms-Linie für Schulen ablöste. Wer privat weiterbauen will, programmiert die vorhandenen Hubs mit Pybricks.

Kann man Lego Mindstorms noch programmieren?

Ja. Der Hub des Roboter-Erfinders läuft mit Pybricks und kostenlosem Python, und Lego verweist Besitzer auf die SPIKE App, allerdings ohne Garantie auf dasselbe Erlebnis. Einen EV3-Stein programmierst du mit EV3 MicroPython von einer Micro-SD-Karte in Python. Legos eigene Mindstorms-Apps werden nicht mehr unterstützt.

Brauche ich ein Abo, um Lego-Roboter zu programmieren?

Nein. SPIKE App, Powered-Up-App, Coding Canvas und Python in Pybricks sind kostenlos. Nur die Blockprogrammierung in Pybricks setzt eine bezahlte Lizenz oder eine Patreon-Unterstützung voraus.

Welchen Lego-Roboter solltest du programmieren?

  • Neustart zu Hause: Technic Hub 88012 mit zwei Winkelmotoren und Pybricks.
  • Jüngere Kinder mit iPad: ein Zug- oder Technic Hub mit der Powered-Up-App.
  • SPIKE Prime zum fairen Preis gefunden: kaufen, die App läuft bis 2031 und danach Pybricks.
  • Roboter-Erfinder 51515 vorhanden: auf Pybricks umsteigen.
  • EV3 vorhanden: EV3 MicroPython von der Micro-SD-Karte.
  • Schule oder AG: Lego Education Computer Science & AI.

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